DFX Swiss – besser als Cake DeFi? [Erfahrungen 2022]

Bist du interessiert daran, wie man mit Hilfe von DFX Swiss bis zu 100% APY Cashflow auf Kryptoassets und dezentrale Vermögenswerte erzielen kann?

Lerne in diesem Artikel, was DFX ist und wie deren Services für die DeFiChain funktionieren. Lies außerdem davon, wie ich DFX nutze, welche Erfahrungen ich damit gemacht habe, wie man Strategien Schritt-für-Schritt umsetzen kann und ob solche Renditen seriös erzielbar sein können.

Bist du an weiteren Möglichkeiten für Cashflow mit Hilfe von Kryptoassets interessiert, empfehle ich dir folgende Kopfinvest-Artikel.

DFX Swiss Features und Services im Überblick
DFX Swiss Features und Services im Überblick

Artikel zuletzt teilweise aktualisiert: 03. Juni 2022
Dieser Artikel ist keine Form von Finanzberatung – mehr dazu hier.

Was ist DFX Swiss? – Wallet und Services für DeFiChain

DFX Swiss ist ein Neobroker, der sich auf Services für die DeFiChain spezialisiert hat. Konkret bietet DFX dabei mehrere Arten von Mehrwert.

Features von DFX Swiss im Überblick

Einerseits ermöglicht DFX Swiss mit dem Kauf- und Verkaufsservice eine sehr einfache Methode, in das DeFiChain-Ökosystem zu investieren bzw. im Gegensatz dazu diese Assets auch wieder in EUR oder CHF zu verkaufen.

Das spannende an diesem Service ist, dass dieser ein Investment in DFI und dadurch in weiterer Folge in alle Cashflow-Möglichkeiten der DeFiChain sehr einfach macht. Lies hier, wie diese Features im Detail funktionieren.

Weiters spannend an DFX ist deren Smartphone App, die eine Wallet für die DeFiChain ist und mit der diese Blockchain einerseits für z.B. Cashflow-Features nativ genutzt werden kann. Andererseits ermöglicht diese App auch die Nutzung der DFX-Services und die Anbindung an ein Tool zur Steuerauswertung.

Ein weiterer der Services ist außerdem das Staking von DFI, das DFX als sogenannten Custodial-Service anbietet. Dies ist deshalb für Investoren interessant, da man bei der DeFiChain nativ (also direkt auf der Blockchain und ohne Zwischenpartei) erst ab 20.000DFI (Stand 2022-05 ca. 40k EUR) einen Masternode betreiben und damit staken kann.

Diese Funktion wird deshalb von DFX Swiss, ähnlich wie bei Cake DeFi, auch für kleinere Beträge angeboten und ermöglicht damit das Staking ab 100DFI.

Für den Start des Stakings bei DFX erhältst du übrigens derzeit über den folgenden Link 20EUR in DFI geschenkt.

Mit Hilfe des Referral Codes sparst du auch bei Nutzung der Services von DFX, indem du beim Kauf um 0,5% bessere Konditionen erhältst.

Referral Code: 006-086
Link zur Eröffnung des Accounts inkl. des Referral-Bonus*

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DFX Swiss App: Non-Custodial- / Custodial-Wallet

DFX bietet daher, gerade für Investoren, die im Krypto-Bereich bereits fortgeschritteneres Knowhow haben, eine interessante Balance zwischen Non-Custodial- und Custodial-Services an. Kurz gesagt bedeutet custodial, dass DFX die Coins für den Nutzer verwaltet, non-custodial, dass man die Schlüssel dazu selbst verwahren muss.

Wie oben erwähnt, hat man einerseits den Vorteil, dass man deren Custodial-Service des Stakings von DFI nutzen kann. Dies ermöglicht, dass man von den Staking-Rewards auch mit kleinerem Kapital, als die genannte Hürde für einen Masternode, partizipieren kann.

Gleichzeitig ist deren Smartphone-Wallet-App eine Non-Custodial-Wallet für die DeFiChain und ermöglicht daher – ohne Gebühren von DFX – die native Nutzung der Blockchain. Dies inkludiert also die Nutzung der dezentralen Börsen, des „Liquidity Minings“ (Bereitstellung von Liquidität für dezentrale Börsen) und der „Vaults und Loans“ (dezentrale Kredite) ohne zusätzliche Gebühren einer Zwischenpartei.

Im Gegensatz dazu ist Cake DeFi, die ja gewissermaßen eine Konkurrenz von DFX sind, eine reine Custodial-Wallet. Cake würde ich deshalb eher für Einsteiger empfehlen, da die DeFiChain-Funktionen dort noch benutzerfreundlicher zu verwenden sind. Dies hat aber natürlich auch den Preis, den man mit deren Gebühren bezahlt. Deshalb würde ich – soviel schonmal vorab – als fortgeschrittener Nutzer eher DFX und als Einsteiger eher Cake DeFi für Cashflow mit Hilfe der DeFiChain verwenden.

Chancen und Möglichkeiten

Die Chancen und Möglichkeiten von DFX sind dabei vielfältig. Das spannendste für Investoren ist jedoch sehr wahrscheinlich der Cashflow mit Hilfe der DeFiChain-Features. Damit sind derzeit immer noch bis zu 100% APY, also Zinsen pro Jahr, möglich.

Gerade im derzeitigen Marktumfeld finde ich Cashflow sehr spannend und nutze selbst mehrere Möglichkeiten der DeFiChain. Lies in den folgenden Kapiteln davon, welche Features ich nutze, wie diese im Detail funktionieren und wie man sie Schritt-für-Schritt verwenden kann.

DFX bietet außerdem im Vergleich zu Konkurrenten wie z.B. Cake DeFi die Vorteile, dass bei Liquidity Mining Rewards keine zusätzlichen Gebühren an DFX abfallen. Dieser Service wird nämlich über die Wallet nativ auf der Blockchain genutzt. Außerdem bietet DFX den meiner Meinung nach einfachsten Service an, um in die DeFiChain zu investieren und die Rewards dann auch wieder zu verkaufen.

Zu guter Letzt kann das DFI-Staking über DFX interessant sein, da die Gebühren im Vergleich zu Cake DeFi (sofern man nicht den Freezer von Cake nutzt) günstiger sind.

DFX Swiss Erfahrungen / Review

Ich selbst nutze DFX Swiss bereits seit einigen Monaten und bin mit deren Wallet-App sowie deren Services grundsätzlich sehr zufrieden.

Zu erwähnen ist aber, dass ich den Kauf- und Verkaufsservice auf Grund der hohen Gebühren derzeit wenig nutze, sondern DFI stattdessen über Börsen wie Bittrex kaufe und verkaufe. Zum Thema „DFI kaufen“, kann ich dir meinen detaillierten Vergleichsartikel inkl. Anleitung empfehlen, falls du später auch Gebühren sparen willst. Denn das muss ich dazu sagen – super einfach ist der Kauf- und Verkaufsservice von DFX ja und deshalb vor allem anfangs sicher sehr interessant.

Welche Cashflow-Features nutze ich selbst?

Derzeit nutze ich die DFX-Wallet hauptsächlich für das Liquidity Mining mit dezentralen Aktien. Dabei schätze ich, wie bereits erwähnt, dass man damit die DeFiChain-Features nativ nutzen kann. Dadurch fallen dabei keine zusätzlichen Gebühren von DFX an.

An dieser Stelle könnten sich wissende Nutzer der DeFiChain fragen, warum ich dann nicht gleich die „offizielle“ DeFiChain-Wallet-App nutze. Dies liegt an folgenden Vorteilen, die ich bei DFX sehe:

  • Möglichkeit, deren Kauf- und Verkaufsservice in Zukunft wieder vermehrt zu nutzen (wenn Gebühren interessanter werden)
  • Günstiges Staking (im Vergleich zu Cake DeFi) mit der Zusatzfunktion, dass Staking-Rewards direkt auf das Bankkonto ausgezahlt werden können
  • Direkte Einbindung des DFI.tax Tools (allerdings eher ein kleiner Vorteil, da man dieses auch andernfalls einfach nutzen könnte)

DFX Swiss Features im Detail

Folgend erfährst du, wie die Features von DFX im Hintergrund funktionieren und was diese bedeuten. Im darauf anschließenden Kapitel findest du dann die Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Nutzung von DFX.

Kauf- und Verkaufsservice für DeFiChain

Der Hauptservice von DFX ist mit Sicherheit deren Kauf- und Verkaufsservice. Damit bietet DFX die wohl einfachste Möglichkeit, in das Ökosystem der DeFiChain zu investieren, bzw. Rewards auch wieder zu verkaufen.

Kauf und Verkauf von DFI mit EUR und CHF

Der klassische Weg, um Kapital in die DeFiChain zu bringen, ist der über den Coin der Chain, also DFI, selbst.

Denn sobald man DFI in die DeFiChain-Wallet gebracht hat, kann man DFI dort mit Hilfe der dezentralen Börsen in andere Vermögenswerte der DeFiChain tauschen. Damit lassen sich dann wiederum Features wie das Liquidity Mining nutzen, aber dazu später mehr.

Der Service von DFX funktioniert also so, dass man unter Angabe der Zahlungsreferenz EUR oder CHF auf deren Bankkonto überweist. Diese werden dann nach Abzug der Gebühren in DFI direkt in deine vorher erstellte Wallet transferiert. Du benötigst also keinen Account auf einer anderen Börsen und sparst dir über die Art des Kaufs auch noch einiges an Zeit und Schritten, die man bei klassischen Krypto-Börsen zusätzlich hat.

Im umgekehrten Sinn funktioniert der Service genauso. Man überweist in diesem Fall also DFI (oder beliebige andere Token der DeFiChain) auf die Adresse von DFX und erhält dann die Auszahlung direkt auf das hinterlegte Bankkonto – einfacher geht es meiner Meinung nach nicht.

DFI Preis/Kurs

Kauf und Verkauf von dezentralen Vermögenswerten mit EUR und CHF

Abgesehen vom Kauf und Verkauf von DFI selbst, ist es auch möglich, direkt dezentrale Vermögenswerte der DeFiChain über den DFX Service zu kaufen. Damit erspart man sich den oben erwähnten Schritt des Tausches von DFI in die anderen Token und erhält direkt die gewünschten Assets der DeFiChain.

Einerseits sind auf der DeFiChain bekannte Kryptowährungen wie z.B. BTC, ETH, LTC, USDT, USDC, BCH und DOGE abgebildet und über die dezentrale Börse der Blockchain handelbar.

Andererseits zeigt folgende Grafik eine Übersicht an dezentralen Vermögenswerten, die auf der DeFiChain abgebildet sind. Diese sogenannten dToken sind teilweise indirekt durch Kryptowährungen gedeckt und leben in der Preisfindung zum anderen Teil von ökonomischen Anreizen innerhalb der DeFiChain.

Übersicht dezentrale Vermögenswerte der DeFiChain
Übersicht dezentrale Vermögenswerte der DeFiChain

Sowohl die Kryptowährungen als Abbildung auf der DeFiChain, als auch die genannten dezentralen Vermögenswerte, kann man über den DFX Service direkt mit EUR und CHF kaufen, jedoch nicht direkt verkaufen. Wie der Tausch dieser Token funktioniert, findest du hier.

Wie man die sich bei DFX für deren Service anmeldet und diese Features konfiguriert, zeige ich dir im folgenden Kapitel.

DFX Swiss Gebühren für Kauf und Verkauf

Der einzige Nachteil des Services ist derzeit meiner Meinung nach die hohe Gebühr für Kauf und Verkauf, wenn man diese mit klassischen Krypto-Börsen vergleicht. Einen ausführlichen Vergleich zu den günstigsten und einfachsten Möglichkeiten des DFI-Kaufs findest du dazu in diesem Artikel.

Die wichtigsten Gebühren, bzw. so wie ich diese verstehe, möchte ich dir folgend zeigen. An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass du 0,5% der Kaufgebühren sparen kannst, wenn du dich über meinen Referral Code anmeldest. Dazu mehr in diesem Kapitel.

Die wichtigsten Gebühren ohne Anwendung des Referral Codes bei Account-Eröffnung (Stand 2022-05-31):

Gebühren für Kaufvorgänge
  • Hauptgebühr beim Kauf von DFI: 2,9% (bei Transaktion <5000 EUR, geringere Gebühren, wenn höhere Transaktionen) – 0,5% Rabatt über meinen Referral Code
  • Zusätzliche Gebühren der dezentralen Börse, wenn man über DFX direkt dezentrale Vermögenswerte mit EUR oder CHF kauft: 0,8% + 0,9% zusätzlich zu den oben genannten 2,9% (bzw. 2,4% mit Referral). Diese Gebühren sind jedoch Gebühren der DeFiChain, weshalb man diese auch zahlen würde, wenn man DFI kauft und dann selbst über die DeFiChain tauscht.
Gebühren für Verkaufsvorgänge
  • Hauptgebühr beim Verkauf von DFI: 2,9%
  • Zusätzliche Gebühren der dezentralen Börse, wenn man über DFX direkt dezentrale Vermögenswerte in EUR oder CHF verkauft: 0,5% (für DUSD) + 0,3% (für alle dezentralen Vermögenswerte) zusätzlich zu den oben genannten 2,9%. Diese Gebühren sind jedoch Gebühren der DeFiChain, weshalb man diese auch zahlen würde, wenn man die Token selbst über die DeFiChain tauscht und dann die erhaltenen DFI verkaufen würde.

Weitere Details zu der Gebührenstruktur von DFX sind in deren AGBs zu finden.

DFX Staking (DFI) und Besonderheiten im Vergleich zu Cake DeFi

Ein weiterer Service von DFX ist das Staking von DFI, das DFX als Custodial-Funktion anbietet. Wie bereits erwähnt, bedeutet custodial in diesem Fall, dass du die Coins dafür in der Kontrolle an DFX abgibst. Das ist deshalb nötig, da man auf der DeFiChain erst mit mehr als 20.000DFI nativ (also direkt ohne Zwischenpartei) staken kann.

Staking im Kontext der DeFiChain bedeutet dabei, dass mit dem hierfür verwendeten Kapitel der Konsens über einen sogenannten Masternode geschaffen wird. Konsens bedeutet, dass die dezentralen Parteien bestimmen, wie der korrekte Stand der Blockchain ist. Für die Teilnahme daran wird dann ein Reward in DFI ausgeschüttet.

Das interessante am Staking bei DFX ist im Vergleich zu Cake DeFi auf jeden Fall die Möglichkeit zur automatischen regelmäßigen Auszahlung der Rewards auf das Bankkonto. Alternativ kann man die Rewards auch reinvestieren oder in die DFX-Wallet auszahlen lassen.

Derzeit gibt es von DFX außerdem einen Bonus in Höhe von 20EUR in DFI geschenkt, wenn man als Neukunde mit dem Staking beginnt. Mehr zu den Referral-Vorteilen findest du hier.

DFX Staking Rewards

Die Staking Rewards von DFI liegt derzeit (Stand 2022-05) bei ca. 30% APY (nach Gebühren), also Rendite pro Jahr. Dabei ist aber natürlich z.B. zu bedenken, dass der Gewinn in EUR gemessen vom Kurs von DFI abhängt, da man ja in DFI investiert sein muss, um Staking zu betreiben.

Sieht man aber den Preis von DFI und die Entwicklung der DeFiChain für die Zukunft positiv, kann Staking eine sehr interessante Möglichkeit sein, Rewards zu erhalten und gleichzeitig an einem potentiellen Kursanstieg zu profitieren.

DFX Staking Gebühren

Der wichtigste Gebührenfaktor beim Staking ist der prozentuelle Anteil der Rewards, den sich DFX einbehält, bevor sie die DFI ausschütten. Dieser Anteil liegt derzeit bei 12,5% und ist damit ein weniger günstiger, als wenn man den Konkurrenten Cake DeFi ohne deren Freezer-Service nützt.

12,5% Gebühren bedeuten bei einer eigentlichen Staking-Rendite der Blockchain von z.B. 35%, dass die Ausschüttung nach Gebühren noch in etwa 30% (Zinseszinseffekt nicht genau berücksichtigt) beträgt.

DFX Liquidity Mining

Was ist der Sinn von Liquidity Mining?

Das Liquidity Mining funktioniert wieder mit dem Hintergrund der DeFiChain. Ganz einfach gesagt ermöglicht man damit die Nutzung der dezentralen Börsen, die sogenannte DEX, der DeFiChain und erhält dafür Rewards in DFI.

Eine dezentrale Börse funktioniert nämlich im Grunde so, dass es ein Handelspaar, z.B. DFI-DUSD, gibt. Dieses Paar ermöglicht den Tausch von DFI in DUSD und umgekehrt. Im Hintergrund funktioniert der Tausch aber nicht wie auf einer normalen Börse über das Zusammenfinden eines Käufers und Verkäufers.

Im Fall der dezentralen Börse stellen die Nutzer des Liquidity Minings nämlich Kapital für die DEX (dezentrale Börse) zur Verfügung. Konkret fügt man in diesem Beispiel DFI und DUSD zu gleichen Teilen der dezentralen Börse hinzu.

Dadurch entsteht die Liquidität in diesem Pool, welcher dadurch also eine große Menge DFI und DUSD, die zum Tausch bereitgestellt sind, beinhaltet. Will man dann als Nutzer der Börse einen Tausch durchführen, gibt man also auf der einen Seite des Pools z.B. DFI hinein und erhält die andere Seite des Poolpaars – in diesem Fall DUSD.

Dadurch verschiebt sich dann das Poolverhältnis und damit der Preis der beiden Poolpaare.

Wieso erhält man für die Bereitstellung der Liquidität also Rewards?

Der Grund der Rewards des Liquidity Minings sind die einhergehenden Nachteile. Mehr zu den Risiken, die ich sehe, erfährst du weiter unten.

An dieser Stelle sei jedoch kurz erwähnt, dass man für das Liquidity Mining deshalb Rewards erhält, weil man dadurch dem sogenannten Impermanent Loss ausgesetzt ist und die Rewards u.a. diesen potentiellen Verlust ausgleichen sollen.

Das interessante an dieser Stelle ist jedoch, dass dieser Impermanent Loss in den meisten Fällen so gering ist, dass er bei den derzeit noch sehr hohen Rewards der DeFiChain nicht einmal wirklich auffällt.

Vor allem, wenn die Rewards noch deutlich nach unten gehen, sollte man sich über den Impermanent Loss im Vergleich zur Rendite jedoch genauere Gedanken machen. Mehr zu diesem Thema jedoch später im Artikel.

DFX Liquidity Mining mit anderen Kryptowährungen und DFI

Nun gibt es auf der DeFiChain verschiedene Arten von dezentralen Börsen. Einerseits gibt es die Tauschpaare zwischen DFI und anderen auf der DeFiChain abgebildeten Kryptowährungen.

Folgend dazu eine Übersicht der Poolpaare zwischen DFI und anderen Kryptowährungen auf der DeFiChain:

DeFiChain Liquidity Mining Paare mit DFI und abgebildeten Kryptowährungen
DeFiChain Liquidity Mining Paare mit DFI und abgebildeten Kryptowährungen

DFX Liquidity Mining mit dezentralen Vermögenswerten und DUSD

Andererseits bietet die DeFiChain seit mehr als einem halben Jahr nun auch dezentrale Vermögenswerte an. Diese sind, wie bereits beim Kauf- und Verkaufsservice kurz erwähnt, teilweise indirekt mit Kryptowährungen gedeckt und zum anderen Teil im Preis durch ökonomische Anreize der DeFiChain gestützt.

Um diese dezentralen Aktien, ETFs und co. nun auch handeln zu können, gibt es hierfür die entsprechenden Poolpaare. Diese Pools ermöglichen den Tausch zwischen dem USD-Stablecoin der DeFiChain, dem DUSD, und der sogenannten dToken (Token der dezentralen Vermögenswerte).

Nun gibt es natürlich auch für diese dezentralen Börsen die Möglichkeit, am Liquidity Mining teilzunehmen. Ein paar der interessantesten dToken und der entsprechenden DEX findest du in der folgenden Übersicht:

DeFiChain Liquidity Mining Paare mit dUSD und dezentralen Vermögenswerten
DeFiChain Liquidity Mining Paare mit DUSD und dezentralen Vermögenswerten

DFX Swiss Referral Code – für Staking 20EUR in DFI geschenkt und 0,5% Gebührenrabatt

Da es im folgenden Kapitel um die Schritt-für-Schritt Anleitung zur Verwendung der DFX-App geht, an dieser Stelle nochmals der Hinweis, wie du bei der Anmeldung über den folgenden Link Vorteile genießen kannst:

  • Erhalte für den Start des DFI-Stakings 20EUR in DFI geschenkt, wenn du dich über folgenden Link anmeldest.
  • Die Registrierung über folgenden Link hat für dich außerdem den Vorteil, dass du beim Kauf über den DFX-Service 0,5% der Gebühren sparst.

Abgesehen von den Vorteilen ändert sich für dich nichts an der Nutzung der App. Du unterstützt damit gleichzeitig das Projekt Kopfinvest – vielen Dank dafür!

Referral Code: 006-086
Link zur Eröffnung des Accounts inkl. des Referral-Bonus*

DFX-Staking-Bonus Banner
DFX-Staking-Bonus Banner

DFX Swiss Anleitung – erste Schritte mit der App

Der erste Schritt ist die Installation der DFX-Swiss App, zu der du direkt über den oben genannten Link kommst. Beim Start der App wird man dann auch gleich durch die Einrichtung der DeFiChain-Wallet geführt.

DFX Wallet einrichten

Wie es bei der Einrichtung einer Non-Custodial-Wallet – du verwaltest die Schlüssel zu den Coins selbst – üblich ist, ist es dabei essentiell, dass man die Seed-Phrase aufbewahrt.

Dazu werden in der App alle Wörter angezeigt, die du notieren und gut verwahren solltest. Diese Wörter sind nämlich die einzige Möglichkeit, den Zugriff auf deine Coins wiederherzustellen, wenn du z.B. mal dein Smartphone verlieren solltest oder dieses nicht mehr funktioniert.

Die Einrichtung ist meiner Meinung nach selbsterklärend.

DFX Swiss Service Anleitung

Ist die Wallet nun eingerichtet, landet man in der Übersicht der Wallet. Dort sind später alle Vermögenswerte, Liquidity-Mining-Paare usw. zu sehen.

Von dieser Ansicht aus gelangt man dann über den Button „Buy, Sell & Staking“ (oben links) direkt zu den Services von DFX, die mit dieser Wallet verknüpft sind.

Dort sieht die Übersicht der DFX Services dann ähnlich zum folgenden Screenshot aus. Der einzige Unterschied wird sein, dass du bei DFX erst KYC (Know your customer, also die Verifizierung) durchführen musst.

DFX Wallet Übersicht
DFX Wallet Übersicht
Services von DFX Übersicht
Services von DFX Übersicht

DFX Swiss KYC

Willst du dann also dein angezeigtes Limit erhöhen, gilt es die Verifizierung bei DFX fertigzustellen. Der Button dafür sollte beim Feld „Your user data“ zu finden sein.

Der Prozess der Verifizierung selbst ist dann wieder selbsterklärend.

DFX Swiss Kauf- und Verkaufsrouten

Wurde deinem Account nun das Limit freigeschalten, das du nutzen möchtest, kannst du nun auch alle Kauf- und Verkaufsrouten nutzen. Diese sogenannten „Routen“ sind nicht anderes, als dass dabei konfiguriert wird, wie der Kauf- und Verkaufsprozess ablaufen soll.

Über die Buttons „BUY“ und „SELL“, die in der DFX Service Übersicht zu finden sind, sind dann folgende Parameter zu konfigurieren:

BUY-Routen Parameter
  • Type: Wallet oder Staking; Dies bedeutet im Fall der Auswahl „Wallet“, dass die Coins nach dem Kauf in deine Wallet transferiert werden. Wählt man also „Wallet“ aus, kann man anschließend angeben, ob DFI oder andere Token der DeFiChain gekauft werden sollen.
  • Asset: Dieses Feld erscheint bei der Auswahl „Wallet“. Hier wird nur der gewünschte zu kaufende Token ausgewählt.
  • Your IBAN: Hier gibt man dann die IBAN der Bankverbindung an, mit der man die Einzahlung tätigen möchte.
  • Type: Wählt man hier wie oben beschrieben nicht „Wallet“, sondern „Staking“ aus, ändern sich die anschließenden Eingaben wie folgt.
  • Staking: Anschließend kann man auswählen, ob dieses Kapital nach der Staking-Dauer von 4 Wochen reinvestiert oder an das Bankkonto ausbezahlt werden soll. „Reinvest – Reinvest“ bedeutet, dass sowohl die Rewards, als auch der Grundbetrag reinvestiert wird“. „Bank account – Reinvest“ bedeutet meines Verständnisses nach, dass die Rewards ausbezahlt und das Anfangsinvestment reinvestiert wird.
  • Your IBAN: Auch hier ist die IBAN des Bankkontos einzugeben, von dem aus die Überweisung durchgeführt wird.
DFX Buy-Route (Wallet) konfigurieren
DFX Buy-Route (Wallet) konfigurieren
DFX Buy-Route (Staking) konfigurieren
DFX Buy-Route (Staking) konfigurieren
BUY-Route verwenden

Nachdem die BUY-Route nun eingestellt ist, findet man diese in der DFX-Service Übersicht unter dem Button „Staking“ angezeigt. Klickt man auf die Kaufroute, werden alle wichtigen Details und die Informationen, wie die Zahlung durchzuführen ist, sichtbar.

Die Bankdaten von DFX sind übrigens ganz unten auf der Seite zu finden. Man überweist nun also den gewünschten Betrag an DFX und gibt dabei die bei den Details angezeigte Zahlungsreferenz an.

Abhängig von der Überweisung (Banken, Werktage und co) gehen die Coins dann meiner Erfahrung nach nach 1-2 Werktagen in der Wallet ein.

DFX BUY-Zahlungsroute Details
DFX BUY-Zahlungsroute Details
SELL-Routen Parameter
  • Currency: Hier gibt man ganz einfach an, ob die Auszahlung in EUR oder CHF erfolgen soll.
  • Your IBAN: In diesem Feld ist die IBAN des Kontos einzutragen, auf das die Auszahlung erfolgen soll.
SELL-Route verwenden

Um die SELL-Route zu verwenden, klickt man auf die Details der Route und findet dort die Adresse, an die man DFI – bzw. nun auch alle anderen dToken der DeFiChain – senden kann. Diese werden anschließend verkauft und an das hinterlegte Bankkonto überwiesen.

Um DFI an diese Adresse zu senden, navigiert man aus der DFX-Service-Ansicht zurück in die Wallet. Dort klickt man einfach auf „SEND“ und gibt anschließend die DFX-Adresse sowie den Betrag ein. Dabei kann es vorkommen, dass man zuerst eine Umwandlung und dann den Transfer freigeben muss.

Wallet Übersicht, "SEND" in der Mitte links für DFI-Transfer
Wallet Übersicht, „SEND“ in der Mitte links für DFI-Transfer
DFI Transfer zu DFX Service
DFI Transfer zu DFX Service

Um andere Token zu senden, klickt man in der „Balance“-Ansicht einfach auf den Token und dann auf „Send to other wallet“. Danach kann man wie oben beschrieben fortfahren.

Nachdem die DFI oder andere DeFiChain-Token dann zu DFX transferiert sind, geschieht der Rest automatisch und der Verkaufserlös kommt normalerweise innerhalb von zwei Werktagen am hinterlegten Bankkonto an.

DFX Liquidity Mining Anleitung

Will man mit den nun gekauften Token in das Liquidity Mining gehen, kann man dies wie folgt machen. Sofern man es sich nicht ohnehin schon beim Kauf der Token über DFX überlegt hat, ist es hier spätestens an der Zeit, sich Gedanken zur Auswahl des Liquidity-Mining-Paares zu machen.

Will ich ein Liquidity Mining Paar zwischen DFI und anderen Kryptos?
Will ich ein Liquidity Mining Paar zwischen DFI und dem Stablecoin DUSD?
Oder will ich ein Liquidity Mining Paar zwischen dezentralen Vermögenswerten (Aktien, ETFs und co) und dem DUSD?

Die Entscheidung ist hier fundamental, da man in allen Szenarien von den Preisen verschiedener Vermögenswerten abhängt, verschiedene Wahrscheinlichkeiten für Impermanent Loss hat und auch verschiedene Renditen erhält.

Eine Übersicht über die DEX und damit die Liquidity Mining Pools und deren aktuelle Rewards, findest du in der Wallet im Reiter „DEX“.

Meine Gedanken zur Entscheidungsstruktur
  • Kurs: Dadurch, dass man für das Liquidity Mining in beide Seiten des Poolpaars investieren muss, muss man sich auch Gedanken zur eigenen Einschätzung der Preisentwicklung machen. Denkt man z.B. über den Pool DFI-dBTC nach, ist man hierbei einerseits in DFI, andererseits in dBTC (Bitcoin abgebildet auf der DeFiChain) investiert. Bei den dezentralen Aktien, z.B. bei dAMZN-DUSD, ist man entsprechend in diese beiden Token investiert.
  • Impermanent Loss: Die Hintergrund von Impermant Loss ist zwar erst später im Artikel zu lesen. An dieser Stelle jedoch schonmal soviel. Dieser Verlust entsteht durch die Veränderung des Verhältnisses zwischen den Seiten des Poolpaars im Vergleich zum Hinzufügen der Liquidität. Geht man also davon aus, dass sich das Verhältnis zwischen z.B. DUSD und dTSLA stark verändert, kann man einen höheren Impermanent Loss erwarten.
  • Rendite: Zuletzt fließt bei mir noch die Rendite in die Entscheidung mit ein. Erwarte ich z.B. zwar einen höheren Impermanent Loss, habe aber genauso viel bessere Renditen, kann das ein Grund für die Auswahl dieses Poolpaares sein. Die aktuellen Renditen findest du im Reiter „DEX“ der DFX-Wallet.

DFI über die DEX tauschen

Hat man sich nun entschieden, welches Liquiditätspaar man nutzen möchte, muss man nun erst einmal beide Seiten des Pools in die DFX-Wallet bekommen. Entweder kauft man dafür gleich die entsprechenden Token über DFX oder kauft DFI und tauscht diese Coins über die dezentralen Börsen (DEX) in die gewünschten Token um. Wie man diesen Tausch durchführen kann, siehst du folgend.

Strategie des Tausches

Grundsätzlich nutzt man hierfür nun also die verfügbaren DEX. Will man also z.B. andere Kryptos auf der DeFiChain haben, nutzt man die Tauschpaare DFI-Krypto. Im Fall, dass man also in das Liquidity Mining mit anderen Kryptoassets gehen will, tauscht man die Hälfte der DFI in den anderen Krypto-Token.

Will man z.B. in ein Investment mit den dezentralen Vermögenswerten (Aktien, ETFs und co.) gehen, benötigt man dafür ja DUSD und den anderen Token, z.B. dAMZN. Da man DFI nicht direkt in dAMZN tauschen kann (dafür gibt es keine DEX), tauscht man zuerst den ganzen Betrag von DFI in DUSD. Danach tauscht man die Hälfte der DUSD in den gewünschten Token.

Wie man einen Tausch durchführt

Dafür navigiert man zum Reiter „DEX“ und sucht dort nach dem entsprechenden Tauschpaar, wie z.B. „DUSD-DFI“. Dann klickt man auf „Swap“, um zur Eingabe des Tausches zu gelangen.

Da man mit dem Poolpaar natürlich in beide Richtungen tauschen kann, sieht man sich zuerst an, ob die erste Zeile, also die Richtung des Swaps, passt. Falls diese nicht stimmen sollte, kann man mit dem Pfeil links über dem „Continue“-Button die Richtung wechseln. Stimmt die Richtung, gibt man dann an, wie viele der Token getauscht werden sollen und klickt dann auf „Continue“, um den Trade freizugeben.

Dezentralen Börsen der DeFiChain in der DFX Wallet
Dezentralen Börsen der DeFiChain in der DFX Wallet
Swap Tokens Funktion am Beispiel DFI in DUSD
Swap Tokens Funktion am Beispiel DFI in DUSD

Abhängig von der oben beschriebenen Strategie des Tausches, führt man dann weitere Swaps durch, bis man beide gewünschten Seiten des Ziel-Liquiditätspaares in der Wallet hat.

Poolpaar dem Liquidity Mining hinzufügen

Will man dem Poolpaar nun die Liquidität hinzufügen und damit also Liquidity Mining betreiben, funktioniert dies wie folgt.

Zuerst navigiert man zum Reiter „Balance“ und dann zu einem der beiden Token. Durch Klick auf den Token, werden die verfügbaren Funktionen angezeigt und über „Add to liquidity pool“ konfiguriert.

Dort wählt man dann aus, welche Menge man dem Pool hinzufügen möchte. Üblicherweise wählt man hier „MAX“ aus, wenn man die ganzen Token hinzufügen will. Hierbei zu beachten ist, dass eine der beiden Seiten minimal kleiner sein wird, weshalb man bei der kleineren Menge auf „MAX“ klicken muss, damit das Hinzufügen freigegeben werden kann.

Funktionsauswahl bei dToken, "Add to liquidity pool"
Funktionsauswahl bei dToken, „Add to liquidity pool“
Liquidität hinzufügen, DFX Liquidity Mining DeFiChain
Liquidität hinzufügen, DFX Liquidity Mining DeFiChain

Über „Continue“ wird die Transaktion freigegeben. Sobald diese erfolgreich war, kannst du anschließend sehen, wie pro Block (ca. alle 30s) DFI in die Wallet als Reward ausbezahlt werden.

DFX Staking Anleitung

Möchte man das Staking von DFX nutzen, kann man entweder, wie bei den „BUY-Routen“ beschrieben, direkt darüber DFI in das Staking investieren, oder aber bereits vorhandene DFI aus der Wallet nutzen.

In diesem Kapitel lernst du den Vorgang des DFI-Stakings über DFX, für den Fall, dass du bereits DFI in deiner DFX Wallet hast. Diese kannst du entweder vorher über den DFX-Buy-Service gekauft haben, als Rewards für das Liquidity Mining erhalten haben usw.

Staking-Route erstellen

Dazu erstellt man zuerst, ähnlich wie bei den Kauf- und Verkaufsrouten, eine Staking-Route in der DFX-Übersicht. Dafür klickt man in dieser auf „Staking“, wonach sich ein Eingabefenster öffnet, indem man verschiedenen Optionen auswählen kann.

Staking-Route Parameter

Das Staking bei DFX ist grundsätzlich so aufgebaut, dass ein Batch immer vier Wochen läuft. Danach erhält man, je nach folgender Auswahl, entweder das Investment zurück, lässt es weiter laufen oder lässt es sich auf das Bankkonto auszahlen.

Mit diesem Konzept im Hintergrund macht dann auch gleich die mögliche Auswahl bei DFX Sinn. Bei der Staking-Route kann man nämlich entscheiden, was einerseits mit den „Rewards“ und andererseits mit dem „Repayment“ geschehen soll.

Die Entscheidung bzgl. „Rewards“ bestimmt also, was mit den ausgeschütteten DFI passieren soll, die man für das Staking erhalten hat. Die Auswahl hinsichtlich „Repayment“ entscheidet dabei darüber, was nach dem Ablauf des Batches mit dem Anfangskapital passiert.

Bei beiden Kategorien kann man dann zwischen folgenden Methoden auswählen:

  • Reinvest bedeutet im Falle der Rewards, dass diese reinvestiert werden sollen und im Falle des Repayments, dass das Anfangskapital automatisch in einen neuen Batch überläuft und nur nach manueller Änderung bei Ende des nächsten Batches ausbezahlt werden kann.
  • Wallet bedeutet in beiden Fällen die Auszahlung der DFI (Rewards oder Anfangsinvestment) in die DFX Wallet.
  • Bank account meint natürlich einerseits die Auszahlung der Rewards auf das Bankkonto, andererseits die Auszahlung des Anfangsinvestments.

Nun kann man also die Auswahl für Repayment und Rewards nach belieben kombinieren. Beispielsweise kann man bei Repayment „Reinvest“ auswählen und bei Reward „Bank account“. Bei dieser Auswahl verbleibt also das Anfangsinvestment automatisch im Staking und die Rewards werden auf das Bankkonto ausbezahlt.

DFI in Staking einzahlen

Um DFI in Staking einzuzahlen, geht man im Grunde so wie beim Verkaufsservice beschrieben vor. Zuerst kopiert man die Adresse aus den Details der Staking-Route. Danach werden die DFI an diese Adresse gesandt und dann von DFX automatisch für das Staking verwendet.

Im Übrigen kann man sämtliche Token der DeFiChain an die Stakingadresse senden. DFX tauscht diese dann automatisch in DFI und verwendet diese DFI für das Staking.

Der Prozess des Transfers der Coins ist wie gesagt bereits hier beschrieben.

DFX Vaults and Loans Überblick – für Fortgeschrittene

Kurz möchte ich das Thema „Vaults and Loans“ anschneiden, jedoch nicht detaillierter darauf eingehen, weil dies nur für wirklich weit fortgeschrittene Investoren der DeFiChain überhaupt Sinn macht.

Im Konzept geht es dabei darum, dass sämtliche Token der DeFiChain als Kollateral für einen Kredit hinterlegt werden können. Je nach ausgewähltem Kredit, gibt es dabei unterschiedliche Höhen an Überkollateralisierungen, die benötigt werden, damit man nicht liquidiert wird. Abhängig davon zahlt man auch verschieden hohe Zinsen.

Außerdem zu erwähnen ist, dass mindestens 50% DFI oder DUSD als Kollateral hinterlegt werden müssen.

Als Kredit können anschließend dezentrale Vermögenswerte und der DUSD genommen werden. Man kann also damit bereits dezentral Kryptoassets und Vermögenswerte beleihen.

Diese Funktionen sind genauso über die DFX-Wallet nutzbar und im Reiter „Loans“ zu finden.

DFX Swiss Auszahlung

Um von DFX Auszahlungen zu tätigen, geht man grundsätzlich so vor, dass man sämtliche Token in DFI tauscht. Wie man das speziell beim Liquidity Mining umsetzt, erfährst du in folgendem Kapitel.

DFX Swiss Auszahlung Liquidity Mining

Wenn man beim Liquidity Mining nur die Rewards verkaufen will, ist das einfach über den DFX-Service möglich. Dafür muss man lediglich die DFI, wie hier beschrieben, an DFX senden.

Soll jedoch auch das Ursprungsinvestment des Liquidity Minings ausgezahlt werden, entfernt man dafür im ersten Schritt die Liquidität vom Pool der DEX. Dafür klickt in der Ansicht „Balance“ auf das entsprechende Poolpaar. Im nun erscheinenden Menü wählt man die Funktion „Remove liquidity“ aus.

Anschließend gibt man an, wie viel der Liquidität entfernt werden soll und bestätigt diesen Vorgang.

DFX-Wallet Ansicht Liquiditätspaar
DFX-Wallet Ansicht Liquiditätspaar
Liquiditätspaar Ansicht Funktionen, "Remove liquidity"
Liquiditätspaar Ansicht Funktionen, „Remove liquidity“
Liquidität entfernen von Liquidity Mining Poolpaar
Liquidität entfernen von Liquidity Mining Poolpaar

Darauf folgend tauscht man, wie bereits hier beschrieben, beide Token in DFI. Sobald diese in DFI getauscht wurden, können die DFI über DFX – siehe hier – verkauft werden.

Alternativ kann man seit kurzem auch direkt die dezentralen Vermögenswerte der DeFiChain (dToken) an DFX senden, wo diese dann automatisch umgewandelt und verkauft werden.

Überblick über die Risiken

Natürlich sind solche Investments mit verschiedenen Risiken behaftet. Auch wenn ich hier sicher nicht alle Risiken nennen werde, gebe ich eine Übersicht der Risiken, die ich für mich persönlich als am relevantesten empfinde.

Sei dir bewusst, dass diese Risiken nicht vollständig sind und nur meine eigene Einschätzung wiedergeben.

Risiken des DFX Services

Zu allererst hat man natürlich durch die Nutzung von DFX gewisse Risiken, da man der Plattform ja – je nach Service, kurz oder mittelfristig – Geld anvertraut.

Plattformrisiko für Kauf/Verkauf

Das erste Risiko, das ich persönlich jedoch – vor allem bei eher kleineren Beträgen – als vernachlässigbar sehe, ist das des Risikos bei Kauf und Verkauf. Denn, im Moment in dem man beim Kauf das Geld an DFX überweist oder beim Verkauf die DFI dorthin schickt, hat man keine direkte Kontrolle darauf.

Erst, wenn der Kauf oder Verkauf dann durchgeführt wurde und man wieder Zugriff auf die Token oder die EUR hat, ist das Kapital wieder in eigener Kontrolle.

Plattformrisiko für Staking

Beim Staking hingegen sehe ich das Risiko größer – wenngleich immer noch gering im Vergleich zu Risiken mit der DeFiChain – da man hierbei die Kontrolle der Coins längerfristig an DFX abgibt. Denn wie bereits anfangs im Artikel erwähnt, handelt es sich dabei um einen Custodial-Service, also einen Dienst, für den du die Coins von DFX verwahren lässt.

Risiko der DFX App

Zu guter Letzt hat man noch das Risiko der App. Sollte also DFX irgendwann nicht mehr tätig sein, wird auch die App keine Updates mehr erhalten. In solch einem Fall könnte man jedoch vermutlich kurzfristig die Coins einfach auf die offizielle DeFiChain-Wallet, die sogenannte „Light-Wallet“ übertragen.

Risiken der DeFiChain

Die Risiken, die mit der DeFiChain selbst verbunden sind, sehe ich also im Vergleich zu DFX um einiges größer.

Smart Contract Risiko / Projektrisiko

Abgesehen vom Kursrisiko, wenn man z.B. in DFI investiert ist, können bei so einer jungen und schnell wachsenden Blockchain immer wieder Fehler auftreten.

Beispielsweise leben die Preise der dezentralen Vermögenswerte auch von sogenannten Tokenomics auf Basis eingebauter Mechanismen, um den Preis möglichst nahe an den Kurs einer echten Aktie anzunähern.

Außerdem muss man sich bewusst sein, dass die Kryptowährungen der DeFiChain derzeit nur dadurch „gedeckt“ sind, dass Cake DeFi zwischen den echten Kryptos und den dKryptos den indirekten Tausch zulässt.

Zu guter Letzt können auch Fehler im Code bzw. in den Smart Contracts zu Problemen führen. Dies wäre, wie bei vielen jungen Projekten, bei der DeFiChain leider auch nicht das erste Mal. Beim Atomic Swap – also einer Möglichkeit, echte Bitcoins mit Bitcoins im DeFiChain-System auf Blockchainbasis interoperabel zu machen – hat ein Fehler bereits dazu geführt, dass einige Bitcoins im Ökosystem nicht gedeckt waren. Dafür wurde jedoch anschließend eine Burn-Fee eingeführt, um diese Tatsache mittelfristig zu bereinigen.

Dies sind nur ein paar der Themen, die mir dazu zu allererst in den Kopf schießen. Damit sind diese Gedanken also nur ein kleiner Ausschnitt möglicher Zustände, die dem DeFiChain Ökosystem im gesamten Probleme bereiten könnten.

Staking Risiken

Abgesehen von dem generellen Projektrisiko gibt es ein paar Punkte, die man bei der Nutzung verschiedener Cashflow-Funktionen bedenken sollte.

Beim Staking muss man beispielsweise bedenken, dass man dabei nur in den Coin DFI investiert ist. Dadurch nützen einem also ca. 30% Rewards nichts, wenn der Preis entsprechend stärker fällt. Man muss sich dem also bewusst sein und sollte Staking nur betreiben, wenn man generell von einer positiven Entwicklung des DFI-Preises ausgeht.

Liquidity Mining Risiken

Liquidity Mining ist, was die Risiken angeht, ein wenig komplexer als das Staking.

Kursrisiko des Poolpaars

Einerseits hat man auch hier wieder das Kursrisiko des Poolpaares, das man für das Liquidity Mining verwendet. Man muss sich also bewusst sein, dass man unter dem Strich (in EUR gemessen) genauso wieder verlieren kann, obwohl die Rewards ausbezahlt werden.

Impermanent Loss Risiko

Darüber hinaus gibt es das Risiko des sogenannten Impermanent Loss, das einzigartig beim Liquidity Mining entstehen kann. Dieses Risiko ist im Vorhinein kalkulierbar, weshalb man sich auch anfangs bereits Gedanken zu absoluten Zahlen des potentiellen Risikos machen kann.

Eine solche Berechnung kann man z.B. über folgenden Rechner durchführen: IL Calculator

Dieses Risiko entsteht nun konkret dabei, dass sich das Verhältnis zwischen dem Poolpaar verschiebt. Wenn also der Preis eines Assets im Vergleich zum anderen steigt, bedeutet das ja, dass sich das Verhältnis im Pool verschiebt. Von dem nun teureren Vermögenswert ist nun eine geringere Anzahl im Pool zu finden, als vom günstigeren. Dabei muss man dies immer im Vergleich zum persönlichen Einstieg im Liquidity Mining betrachten.

Der Verlust entsteht dabei durch die Art, wie eine dezentrale Börse funktioniert. Wer sich das Konzept dahinter im Detail ansehen will, kann folgendes Video als Information nutzen.

Erklär-Video zum Thema Impermanent Loss von Julian Hosp

Grundsätzlich sei noch erwähnt, dass, wie der Name „Impermanent Loss“ schon sagt, dieser Verlust nur temporär ist, sofern sich das Verhältnis des Poolpaares wieder zum Anfangswert hin verschiebt. Dass dies passiert, ist natürlich jedoch nicht gesagt und hängt maßgeblich vom ausgewählten Poolpaar und dessen zu erwartende Kursentwicklung ab.

Vaults and Loans Risiken

Bei dezentralen Krediten hat man noch komplexere Risiken, als das beim Liquidity Mining der Fall ist. Da ich denke, dass man die Nutzung dieses Feature nur in Erwägung ziehen sollte, wenn man im Bereich der DeFiChain sehr fortgeschritten ist, beschreibe ich folgend nur das wichtigste Risiko ganz oberflächlich.

Liquidierungsrisiko

Das Hauptrisiko bei Krediten ist auch hier das Liquidierungsrisiko. Abhängig von der gewählten Art des Kredits, benötigt man nämlich verschiedene Höhen an Überversicherung. Fällt das Kollateral oder steigt der Token, den man als Kredit genommen hat, entsprechend, wird man liquidiert, sofern die Überversicherung dann nicht mehr ausreicht.

Deshalb muss man sich hier genau bewusst sein, welche Szenarien passieren können und welche Strategie man eigentlich hat, wenn man das Feature in verschiedenen Arten nutzt.

DeFiChain ein Schneeballsystem?

Zum Thema ob die DeFiChain gewissermaßen Ansätze eines möglichen Schneeballsystems hat, bin ich zwiegespalten. Einerseits sehe ich den Wert, den die dezentralen Funktionen des Finanzsystems der DeFiChain haben können.

Rewards in kritischer Betrachtung

Andererseits sehe ich auch die Entwicklung, dass derzeit der Hauptteil der Nutzer nur deshalb im System ist, da diese damit die Rewards verdienen.

Gleichzeitig hängen die Rewards dann auch wieder vom Kurs von DFI ab und sind daher vermutlich nur deshalb so hoch, weil neue Leute in das System kommen, die damit den Preis von DFI stützen und die Rewards so hoch sein lassen. Ich frage mich eben, was passiert, wenn die Rewards auch seitens der Blockchain weiter sinken, so wie es ja im Code der DeFiChain implementiert ist.

Dazu kommt vermutlich, dass viele z.B. die Liquidity Mining Rewards nicht verkaufen, sondern dann noch in das Staking stecken und deshalb zwar am Papier hohe Gewinne haben, aber meist nicht realisieren und sich deshalb in Kombination mit neuen Leuten der Preis entsprechend hält.

Andererseits sehe ich genauso eine mögliche Zukunft, in der die DeFiChain Nutzern auf der ganzen Welt Zugang zu Funktionen des Finanzsystems gibt, den sie sonst nicht hätten.

Deckung der Kryptoassets auf der DeFiChain derzeit nicht dezentral?

Ein weiterer Punkt, den ich derzeit noch skeptisch sehe, ist, dass die Kryptoassets der DeFiChain nur durch Cake DeFi „gedeckt“ sind. Derzeit ist das nämlich die einzige Plattform, die den Tausch von z.B. BTC und dBTC zulässt und dadurch die Arbitrage ermöglicht.

Jedoch sei auch hier erwähnt, dass die DeFiChain dieses Problem in Zukunft über einen sogenannten Atomic Swap lösen soll. Dieser würde ermöglichen, dBTC der Blockchain in reale BTC zu tauschen und umgekehrt. Dadurch wären die BTC dann auch wirklich dezentral gedeckt und nicht mehr von einer Partei abhängig.

DFX Swiss Steuern (Steuerauswertung DFI.TAX)

Ein Tool, das für die Auswertung der Steuern sehr wertvoll sein kann, ist das Tool DFI.TAX. Dieses ist direkt in der DFX-Wallet zu erreichen, indem man in der Ansicht „Balance“ auf DFI.TAX klickt. Dies leitet einen zur Website weiter und referenziert gleich die betreffende Wallet-Adresse für die Auswertung der Rewards.

Dort kann man entsprechende Auswertungen downloaden und genau herausfinden, welche Rewards man erhalten hat und wie viel diese zum Zeitpunkt des Zuflusses wert waren. Diese Daten können dann als CSV-Datei oder PDF exportiert werden.

Damit kann man die Steuerauswertung entweder selbst durchführen, den Steuerberater zur Hilfe ziehen oder Tools zur Auswertung wie z.B. Blockpit nutzen.

DFX Swiss Vergleich zu Cake DeFi

Wie du in diesem Artikel gemerkt hast, ist DFX hauptsächlich eine Wallet, mit welcher man Coins selbst (non-custodial) verwalten kann. Ein paar Custodial-Features wie den Kauf- und Verkaufsservice bzw. das Staking bietet DFX dann jedoch als eigenen Service zusätzlich zur App an.

Damit ist DFX im Grunde schon einmal sehr verschieden, wenn man es mit Cake DeFi vergleicht. Cake DeFi ist nämlich eine Plattform, die vollständig als Custodial-Wallet agiert. Du gibst hierbei also für alle Services die Kontrolle über die Coins ab und vertraust der Plattform. Dies hat jedoch auch den Vorteil, dass Cake DeFi im Vergleich zu DFX deutlich anfängerfreundlicher ist, da die Funktionen über deren Plattform sehr einfach zu nutzen sind.

Deshalb würde ich persönlich als Anfänger im Kryptobereich definitiv eher Cake DeFi nutzen. Für ein wenig fortgeschrittenere Krypto-Investoren ist DFX jedoch, wie ich finde, wieder deutlich spannender, da man sich die Gebühren von Cake DeFi auf z.B. das Liquidity Mining spart.

Jemandem, der sich noch detaillierter für den Vergleich zwischen Cake DeFi und DFX interessiert, kann ich den Vergleich im Cake DeFi-Artikel empfehlen.

Details zur DFX AG

Hinter der DFX AG – wie die Bezeichnung „DFX Swiss“ schon sagt mit Sitz in der Schweiz – steckt lt. Website ein Team von derzeit 16 Mitarbeitern.

Gegründet wurde DFX Juni 2021 im Schweizer Kanton Zug. Gründer und CEO ist lt. Webseite Cyrill Thommen.

Folgend ein Interview mit Cyrill Thommen, das „martinimondo – krypto“ auf Youtube veröffentlicht hat.

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Interview mit Cyrill Thommen, von „martinimondo – krypto“ auf Youtube

Fazit zu DFX Swiss

Mein persönliches Fazit zu DFX Swiss ist, dass ich deren Wallet als etwas fortgeschrittener Investor im Kryptobereich super finde, da man im Vergleich zur DeFiChain Light Wallet zusätzlich die Option zur einfachen Nutzung der Services von DFX hat.

Ich werde die Wallet weiterhin nutzen, um mit dezentralen Vermögenswerten Liquidity Mining zu betreiben. Den Kauf- und Verkaufsservice nutze ich persönlich jedoch auf Grund der vergleichsweise hohen Gebühren derzeit nicht, wenngleich ich die Einfachheit des Services genial finde.

DFX macht die Nutzung der DeFiChain wirklich einfach und ermöglicht damit einen guten Einstieg, wenn man die DeFiChain nativ nutzen will.

Ich bin gespannt, welche Features in Zukunft noch von DFX angeboten werden und werde deren Services definitiv weiter verfolgen.

Disclaimer

Dies ist keine Finanzberatung, sondern nur ein Bericht über meine eigene Recherche und Erfahrung. Hole grundsätzlich verschiedene Quellen ein, mache deine eigene Due Diligence und sehe dich selbst in der Verantwortung des Faktenchecks des Artikels.

Solltest du inhaltliche Fehler finden bzw. anderer Meinung sein, freue ich mich über dein Feedback in den Kommentaren.

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